Umdasch Group mit erfreulicher Bilanz 2018

- und einer neuen Art der Berichterstattung

27.06.2019 | Umdasch Group mit erfreulicher Bilanz 2018 - und einer neuen Art der Berichterstattung

- Doka erwirtschaftet + 6 % - Europa und USA dominieren
- umdasch The Store Makers setzen Wachstumskurs in schwierigem Umfeld fort
- Umdasch Group Ventures mit neuen Technologien



Das Jubiläumsjahr 2018 gab gleich doppelt Anlass zur Freude. Einerseits wurde weltweit der 150. Geburtstag begangen. Darüber hinaus wuchs die Unternehmensgruppe um 5,2 % auf 1,515 Mrd. €. Mit einem Plus von 9,6 % im Vergleich zum Vorjahr ist das Konzernergebnis vor Steuern auf 128 Mio. € gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs im Berichtsjahr von 7.856 (2017) auf 8.433, was einem Zuwachs von 7,3 % entspricht.

Die Entwicklungen im Detail
2018 bescherte das Wachstum der Baubranche (weltweit + 3,3 %) guten Rückenwind. Der Doka gelang es darüber hinaus, überproportional an dieser Entwicklung zu partizipieren. So wuchs der Schalungsspezialist 2018 um 6 % auf 1.263,3 Mrd. €. Verantwortlich für dieses Wachstum zeichnen die Regionen Zentral- und Osteuropa, sowie die USA. Nicht zuletzt durch die breite geografische Streuung erweist sich das Geschäft nach wie vor als sehr robust, denn dadurch konnten schwierige Märkte wie Lateinamerika oder Afrika überkompensiert werden.

Die Produktion in Amstetten war 2018 ausgelastet. Einerseits galt es, die überproportional starke Kundennachfrage in wichtigen Doka-Märkten zu bedienen. Um die Lieferfähigkeit weiter zu steigern, wurden außerdem die bestehenden sowie die neuen Zentrallager entsprechend bestückt. Der Optimierung der Logistik galt auch 2018 hohe Aufmerksamkeit. Die schnelle und flexible Verfügbarkeit der Schalung für die Baustellen der Kunden ist ein zentrales Thema im globalen Wettbewerb. Neben den Logistikhubs St. Martin bei Amstetten, Dubai und Chicago ergänzten 2018 Apolda (Deutschland) und Singapore das globale Logistiknetzwerk. In der Phase der annähernden Vollauslastung bewährte sich das vor vier Jahren eingeführte flexible Arbeitszeitkonto zum Abdecken von Produktionsspitzen. Zeit, die nach Rückkehr zur Normalauslastung sukzessive wieder abgebaut werden kann.

Für 2019 geht die Doka von weiterem Wachstum aus, zumal die Konjunktur in Europa – allen voran Deutschland, Österreich, den Osteuropäischen Märkten und den USA – anhält.

Ganz anders gelagert ist die Ausgangssituation 2018 für umdasch The Store Makers, wo sich der stationäre Handel – gegenläufig der progressiven Entwicklung der Baubranche – seit Jahren rückläufig entwickelt bzw. stagniert. Dass die Ladenbauer trotzdem um knapp 2 % gewachsen sind, darf im zweiten Jahr des aufeinanderfolgenden Wachstums als Erfolg gewertet werden. Der Umsatz hat sich in 2018 um 4,4 Mio. € auf 252,1 Mio. € erhöht.

Besonders erfreulich ist zu bewerten, dass die Absatzkurve der Division Lifestyle Retail bereits zum dritten Mal nach oben zeigt. Nach vielen schwierigen Jahren dürfte hier eine nachhaltige Stabilität eingekehrt sein. Freude bereitete auch ein Großauftrag für die noch junge Division Digital Retail: Dänisches Bettenlager beauftragte umdasch The Store Makers mit der Einführung elektronischer Preisschilder – bis zu 400 Filialen pro Jahr sollen ab 2019 darauf umgestellt werden. Schwierig hat sich hingegen das abgelaufene Jahr für die Division Food Retail gestaltet. Aufgrund nachlassender Nachfrage gegen Jahresende hin und fehlender Roll-Out-Projekte war der Umsatz für diesen Geschäftsbereich leicht rückläufig.

Dass man an das Geschäftsmodell glaubt, beweist auch die größte in der Unternehmensgruppe 2018 getätigte Einzelinvestition (14 Mio. €) in ein neues Logistikcenter in der Steiermark.

Man kennt es aus Familien: Auf das „Küken“ – das jüngste Kind – setzt man ganz besonders. Es steht in hohem Ausmaß für den Erfolg der Zukunft. Das scheint auch auf die 2017 gegründete Unternehmenstochter Umdasch Group Ventures, zuzutreffen. Bereits im zweiten Jahr ihres Bestehens kann sie auf einige wesentliche Akquisitionen und Beteiligungen zurückblicken. So etwa wurde 2018 Neulandt 3P ins Leben gerufen, die mobile Fertigteilfabrik, die Betonfertigteile dort herstellt, wo sie gebraucht werden: direkt auf der Baustelle. Die Herausforderungen der Umdasch Group Ventures liegen im schnellen Wachstum der Organisation und im Erkennen tatsächlich marktfähiger Innovationen.

In allen drei Unternehmensbereichen spielt Innovation – inkrementell sowie disruptiv – eine wesentliche Rolle. Die Digitalisierung hält fortschreitend Einzug in wesentliche Prozesse des Unternehmens. Aber auch in Produkte und Dienstleistungen, welche die Kunden dabei unterstützen, ihre Geschäfte produktiver und effizienter zu betreiben. Detaillierte Informationen und Geschichten dazu finden sich im beigefügten Reporting.

Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie
2018 war ein besonderes Jahr für die gesamte Unternehmensgruppe. Es wurde das 150. Jubiläum gefeiert und damit eine 4-Generationen-währende Unternehmer- und damit verbunden Familiengeschichte. 2018 war also ein Jahr der Unternehmenskultur. Dem wollte das Unternehmen mit einer neuen Form der Berichterstattung ab 2018 Rechnung tragen. Angelehnt an das Internationale Rahmenwerk des IIRC (International Integrated Reporting Council) berichtet der Report nicht nur finanzielle Kennzahlen. Vielmehr stellt er die Intention dar, zukünftig in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht transparent und im Dialog mit allen Stakeholdern die wesentlichen Aspekte nachhaltigen Unternehmertums ausgewogen und gleichgewichtet zu berücksichtigen. Die Umdasch Group hat sich dazu auf freiwilliger Basis entschieden und sieht in ihren Maßnahmen, die auch der Erfüllung der UN-Global-Goals, der sogenannten SDGs zuarbeiten, ihren Beitrag für eine nachhaltigere und gerechtere Welt.

Die Umdasch Group AG im Überblick
Die international erfolgreiche Umdasch Group AG ist mit ihren Unternehmenstöchtern Doka und umdasch The Store Makers in rund 70 Ländern an mehr als 170 Standorten tätig. Seit 2017 beteiligt sich der Konzern mit der dritten Unternehmenstochter Umdasch Group Ventures an zukunftsträchtigen, vorrangig disruptiven Innovationen am Bau und im Handel. Das im Familienbesitz befindliche Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 8.400 Mitarbeiter und zählt mit 1,515 Mrd. Euro Umsatz zu den Top-Playern der heimischen Industriebranche. Der Fokus liegt neben einer starken Internationalisierung auf ständiger Innovation. Aktuell werden 88% des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet.

Pressekontakt

Evi Roseneder
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07472 605 2431

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